Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Lüften?

Es ist ein belebendes wie sinnvolles Ritual, gleich nach dem Aufstehen alle Fenster weit zu öffnen, tief durchzuatmen und die kühle Morgenfrische in die Zimmer zu lassen. So kommt unser Kreislauf in Schwung und in der Wohnung findet ein erholsamer Luftaustausch statt. Gerade im Sommer können sich die Räume sehr schnell aufheizen – und ist die warme Luft erst einmal im Haus, wird man sie nur schwer wieder los. Deshalb kommt es beim Lüften auch immer auf den richtigen Zeitpunkt an: Bestens geeignet sind der frühe Morgen oder späte Abend, weil die Temperaturen dann deutlich kühler sind als tagsüber.

Richtig lüften: Dauer und Tipps

Wichtig ist außerdem, dass entweder alle oder zumindest einige gegenüberliegende Fenster gleichzeitig sperrangelweit geöffnet sind. Je nach Größe der Räume reichen 10 bis 20 Minuten Durchzug aus, um ein wohltuendes Klima zu schaffen. Feuchte Handtücher vor den Fenstern erzeugen zusätzlich Verdunstungskälte. Bei dieser Gelegenheit lassen sich auch gleich noch die Betten ordentlich durchschütteln. Wer nicht die Möglichkeit hat, Kissen und Decken draußen auszulüften, schlägt Letztere weit zurück, damit die Matratze offen liegt und die Feuchtigkeit aus der Nacht entweichen kann. Ein paar Spritzer Zitrus-­Duft auf Bezügen, im Kleiderschrank oder im Raum verteilt, steigern das Frische-Gefühl. Um ein gutes Innenklima möglichst lange zu erhalten, sollten Fenster und Türen am Tag komplett geschlossen sein, ebenso Jalousien und Fensterläden. So kann man die Wärme des Sommers genießen und hat trotzdem eine angenehm temperierte Wohnung.

Bettwäsche lüften

Bettwäsche täglich lüften, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann. Unglaublich, aber wahr: Etwa einen Liter schwitzt jeder Mensch pro Nacht aus.

Kleidung lüften

Zum Auslüften hängt man Hemden oder Kleider am besten nach draußen. Umgeben von Blumen, Obstbäumen oder frischem Gras nehmen die Textilien angenehme Düfte an.

Wäsche draußen trocknen

Laken und Bezüge werden in der Regel etwa alle zwei Wochen gewechselt – bei großer Hitze auch öfter. Besonders schnell trocknet die Wäsche ausgebreitet im leichten Sommerwind.

Querlüften

Beim sogenannten Querlüften öffnet man immer die gegenüberliegenden Fenster – so kann die Luft schneller das Haus durchströmen.

Lavendel-Duftsäckchen

Eigener Lavendel lässt sich toll trocknen und für Duftsäckchen verwenden. Die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken beruhigend. Zum Befüllen sind luftdurchlässige, natürliche Stoffe wie Baumwolle oder Leinen empfehlenswert. Statt Lavendel eignen sich auch Rosenblüten zum Trocknen, mit ihnen lassen sich Kleidung und Räume ebenfalls wunderbar aromatisieren.

Raumlufterfrischer selber machen

Raumspray aus Zitrusfrüchten hinterlässt im gesamten Haus sein vitalisierendes Aroma.

So geht’s: Sie benötigen die abgeriebenen Schalen von drei Orangen und einer Zitrone (oder umgekehrt) sowie 250 ml Spritessig. Geben Sie alle Zutaten in ein großes, luftdicht verschließbares Vorratsglas und lassen Sie die Mischung lichtgeschützt für circa zehn Tage stehen. Danach den Inhalt durch einen Kaffeefilter abgießen und in eine Flasche mit Sprühaufsatz füllen. Fertig!

Unsere Empfehlung

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